Journal · 28. Februar 2026

Briefings, die unter Zeitdruck noch tragen

Offenes Notizbuch mit Aufgabenliste

Wenn der Launch-Termin steht, wächst die Versuchung, Briefings mit Stimmungswörtern zu füllen. Kreativteams brauchen jedoch harte Grenzen: Was darf die Idee nicht tun, wer entscheidet, und welches Material existiert schon?

Fünf Angaben, die fehlen dürfen — aber selten fehlen sollten

  1. Entscheidungsperson: Name und Vertretung für Freigaben.
  2. Tabus: Claims, Bilder, Wettbewerbervergleiche, die ausscheiden.
  3. Vorhandene Assets: Fotos, Logos, frühere Kampagnen, die weiterverwendet werden müssen.
  4. Kanalpflichten: Welche Flächen fest gebucht sind und welche optional.
  5. Messgröße des Erfolgs: Nicht „mehr Awareness“, sondern z. B. Händlerteilnahme oder Abverkaufsfenster.

Was weggelassen werden kann

Lange Marktstudien und Moodboards aus fremden Branchen. Sie kosten Leszeit und ersetzen selten die fünf Punkte oben. Unter Zeitdruck gilt: lieber eine Seite Klarheit als zehn Seiten Stimmung.

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